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Referenten:Prof. Dr.-Ing. Friedrich Sick, FHTW Berlin; Eberhard Pintsch, GASAG Berlin; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Gunnar Kaestle, TU Clausthal; Univ.-Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, Volker Huckemann, TU Braunschweig; Bernhard Herrmann, Buderus Bosch Thermotechnik GmbH; Stefan Lummer, Harz Energie GmbH & Co. KG; Marius Vargas, GeoClimaDesign AG; Jörg Oschatz, Vaillant Group; Heinz Schöne, VDGN; Stefan Vötsch, Junkers Bosch Thermotechnik GmbH"Energetische Sanierung von Siedlungsgebieten"Die Referenten der Fachtagung gingen vor allem zwei Fragestellungen nach:1. Wie kann es gelingen, zügig, optimal und kostengünstig, die Altbau-Siedlungshäuser dem Passivhausstandard anzunähern?2. Unter welchen Bedingungen sind in Siedlungsgebieten Verbundlösungen sinnvoll und notwendig und wie können diese umgesetzt werden? Dazu wurde ein breites Spektrum modernster Anlagen und technischer Mittel vorgestellt, mit denen der Energiebedarf in Siedlungsgebieten in Größenordnungen gesenkt werden kann, "um 30%", "auf 10%", wie an Beispielen gezeigt wurde, z.B. durch moderne Dämmstoffe von Vakuum-Isolationspaneelen, über mikroverkapselte Paraffine bis zu speziellen Perliten für die Kerndämmung bei Hohlraummauerwerk (Prof. Sick/ FHTW, Schöne/VDGN), durch Geräte zur Kraft-Wärme-Kopplung (Erzeugung von Wärme und Strom in einem Gerät), u.a. Mikro-KWK im Feldtest (Pintsch/GASAG), Technik zum optimalen Verbinden von Solarthermie, Geothermie (Wärmepumpen), Pelletheizungen und Gas-Brennwerttechnik (Herrmann/Buderus, Oschatz/Vaillant, Vötsch/Junkers), platzsparende Kapillarsysteme für Decken-, Wand- oder Fußbodenheizung (Vargas/ClimaDesign). Prof. Beck, Dr.-Ing. Wehrmann und G. Kaestle (TU Clausthal) zeigten am Beispiel des Energieparks Clausthal, wie Windkraft, Wasserkraft, Photovoltaik und BHKW in der Stromerzeugung dezentraler Netze optimal zusammenwirken, wie Wärme- und Kälte-Netze gesteuert werden und beschrieben den aktuellen Strukturwandel elektrischer Energiesysteme und die Funktionsweise Verbrauchernaher, kostengünstiger dezentraler Stromnetze in Gegenwart und Zukunft. Am Beispiel Goslar und Umland erläuterte Lummer (Harz-Netz GmbH), wie auf der Basis der Vernetzung von Mikro-KWK Anlagen auch unter Berücksichtigung demografischer Faktoren ein virtuelles Kraftwerk rationell funktioniert, den Energieverbrauch optimiert und die Kosten senkt und dass ein solches Vorhaben in vielen Siedlungsgebieten realisierbar wäre. Prof. Fisch und Dipl.-Ing. Architekt Huckemann (TU Braunschweig) demonstrierten anhand praktischer Beispiele die vielfältigen Möglichkeiten einer CO2-neutralen Nahwärmeversorgung für Wohngebiete. Die CD mit allen Vorträgen der Fachtagung können Sie für 18,00 € (VfU- und VDGN-Mitglieder für 12,00 €) erwerben. Bestellung per e-mail : info@vfuev.de per Fax: 030/514 888-78 |
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